Rennsaison 2018/2019

Wenn beruflich wieder alles klappt ... werden wir an folgenden Rennen teilnehmen:

 

Mein Mann startet mit 6-7 Hunden in der Klasse B1 oder A1 und unsere Tochter wird in der Klasse Velo 1 mit 2 Huskies starten --> GOOD MUSH

  • 29.09.-03.10.2018 Trainingscamp Seifhennersdorf
  • 20.10.-21.10.2018 Rennen Elsholz
  • 24.+25.11.2018 Sprembeg (LSVS)
  • 01.+02.12.2018 Klaistow (Maikoda Husky e.V.

Ergebnisübersicht der Rennen:

Rennen

  km

Musher André

Klasse B1

           Musherin Jessica

Klasse                         Klasse

Velo                             Scooter

20.+21.10.18

Elsholz

3,7 2. Platz

  - 

4. Platz (offen)

1. Platz (reinrassig)

24.+25.11.18

Spremberg

5,6 3. Platz 1. Platz  - 

01.+02.12.18

Klaistow

5,5 3. Platz  -  2. Platz

 

01.-02.12.2018 - Rennen Klaistow

Es ist das 2. Mal, dass in Klaistow ein Schlittenhunderennen ausgetragen wird. Die Streckenbedingungen und auch das ganze Ambiente sind hier ideal. Die Bedingungen sind für die Hunde eine kräftemäßige Herausforderung – viel Sand und Pfoten schonender Untergrund. Wir trainieren jetzt auch zweitweise in Gegenden mit sandigem Untergrund, um die Kondition und Muskulatur auszubilden. Auch die Streckenlänge ist in Klaistow variabel und kann immer angepasst werden. In diesem Jahr haben auch die Teilnehmerzahlen deutlich zugenommen. Auch international wurde dieses Rennen jetzt angenommen, so dass insgesamt 7 Nationen an den Start gingen. Nicht nur die vielen Nationen, sondern auch ein Pudel – frisch hergerichtet – ging an den Start. Die Ausgabe der Startnummern und auch die Kontrolle aller gültigen Impfausweise hat wieder einmal sehr viel Zeit in Anspruch genommen.

Wir haben direkt am Entengatter gestanden. Hervorragend. Lebendes Hundefutter. Sowohl die Enten als auch unserer Hunde waren anfänglich ziemlich aufgeregt. Am 2. Tag ging dies dann schon etwas ruhiger zu … alle hatten sich dann aneinander gewöhnt …. und uns trennte ja immer noch der Zaun, von dem Lebendfutter.

Unsere Tochter ist mit dem Scooter gestartet. Auch hier war die Kondition nicht nur von den Hunden gefordert, sondern auch von dem Musher.

Mein Mann startete in der Klasse B, mit 6 Hunden. Am 2. Tag mussten wir leider unsere Anuk aus dem Team nehmen, so dass Djuna nun allein im Lead stand. Hmmm, die kleine Maus ist noch nie allein gelaufen … das war eine enorme Herausforderung für unsere Djuni, die sie dennoch gut gemeistert hat. Anfänglich war sie ziemlich verunsichert, ohne einen „2. Mann“ an ihrer Seite. Sie hatte sich öfters umgedreht und auch die Geschwindigkeit gedrosselt. Dennoch, die Kommandos hat sie gut und souverän ausgeführt. Er war stolz auf die kleine Leaderin … unsere kleine Wohnwagenschläferin. Nun wissen wir aber, was wir zu Hause noch trainieren müssen. Diese Extremsituation war ausschlaggebend, um unser Training weiterhin zu verbessern und anzupassen. Mein Mann hat mit seinem Team den 3. Platz erkämpft.

24.-25.11.2018 - Rennen Spremberg

Heute kann ich endlich wieder Bilder auf unsere Homepage veröffentlichen. Mein wichtigstes Arbeitsmittel in der Küche war leider defekt. Ich rede hier nicht von dem Herd, sondern von meinem Laptop der leider nach vielen Jahren nun ersetzt werden musste. Nun ja, der NEUE ist noch ein wenig anpassungs- und gewöhnungsbedürftig. Aber wir werden uns sicherlich mit der Zeit auch anfreunden.

Das Rennen in Spremberg war mal wieder ein voller Erfolg sowohl auf der Leistungsebene als auch auf der Freundschaftsebene. Der Verein ist monatelang mit den entsprechenden Vorbereitungen beschäftigt, um den Mushern ein sichereres Fahren und angenehmes Beisammensein zu ermöglichen. In Spremberg kommt auch die Geselligkeit unter den Mushern nie zu kurz. Aus diesem Grunde fahren wir immer wieder gern nach Spremberg. Der Freitag beginnt immer mit einem großen Lagerfeuer. Bei Glühwein und Grillwürstchen ist dies immer wieder ein wundervoller Willkommensgruß. Weiterhin nehmen wir immer wieder gern am Line dance teil. Es ist ein wunderbares Gefühl innerhalb der Profigruppe mitzutanzen. Man fühlt sich gleich dazugehörig … es hat ein auflebendes Gefühl … und es macht einfach enorm viel Spaß. Der Trainer der Line dance Gruppe hat an diesem Abend zusätzlich noch als Discjockey gearbeitet und mit seiner gut aufeinander abgestimmten Musik den Abend angenehm aufgefrischt. Wir waren noch nie so lange bei einem Musherabend anwesend. Mit dem Lied – Ich bin der letzte Kunde - endete dann leider der atemberaubende Musherabend … im wahrsten Sinne des Wortes – atemberaubend.

Der 1. Renntag gestaltete sich ohne große Vorkommnisse. Meine Tochter starte in der Velo-Klasse mit Cayden und Dandy und mein Mann, wie bereits angekündigt, in der Klasse B1, mit 6 Hunden. Er würde gern wieder mit 8 Hunden starten, doch leider lässt dies die Verfassung und das Alter unserer 3 Senioren nicht mehr zu. Unsere Angel ist weiterhin unser „Hopsefloh“, welche einfach nicht stehen kann und will, so dass Sie von unserer Tochter immer am Start auf den Schoß klettert. So fühlt sie sich wohl. Kurz vor dem Start wird sie wieder auf den „Boden gestellt“ und dann geht auch schon die Fahrt los. Auf den Bildern können Sie diese Zeremonie gut verfolgen. Zum Glück stehen die restlichen Hunde gut, so dass Angel weiterhin ihre Sonderbehandlung erhalten kann.

Meine Tochter hat ihre beiden Jungs – Cayden und Dandy – auch gut erzogen. Ich staune immer wieder über ihre ruhige und ausgeglichene Art. Beide Jungs werden zum Start gebracht. Erst am Start werden sie über die Neckleine miteinander verbunden, während das Rad abgelegt wird. Sowohl Cayden als auch Dandy bleiben stehen und rucken nicht an. 10 Sekunden vor dem Start spricht sie Cayden an und signalisiert ihm somit, dass es gleich losgeht. Er wiederrum nimmt Blickkontakt zu seinem Frauchen auf und dann wird auch schon abwärts gezählt 5 – 4 – 3 – 2 – 1 und GOOOOOOOOO! Es ist einfach immer wieder schön mit anzusehen – die Verbundenheit, die zwischen den Beiden existiert. Dandy ist auch sehr auf Jessi bezogen, aber eben doch … etwas anders. Am 1. Renntag hat sie mit beiden eine super Zeit eingefahren. Der 2. Renntag verlief leider nicht so gut. Die Kette ist abgesprungen und zusätzlich gab es mit dem Vorderrad kleine Probleme. Die Kette kann sie jetzt auch ohne ihren Papa aufziehen … in nur wenigen Sekunden. Die Probleme mit dem Vorderrad konnten wir, nachdem sie den „Zielberg“ heil heruntergefahren war, unten erkennen … es war locker. Sie hat da wohl einen Schutzengel bei sich gehabt. Zum Glück ist nichts passiert. Wie das passieren konnte ist uns noch unklar. Auf jeden Fall müssen wir vor dem Start jetzt immer einmal hinsehen.

Unsere Pearly wurde durch Raimund wieder bewegt. Sie ist bisher immer am Wagen oder am Rad, mit einem weiteren Rudelmitglied gelaufen, so dass sie teilweise nicht immer als ERSTER läuft. Vielen Dank Raimund für deine Ausdauer und Geduld!

Unsere Onik hat zurzeit eine Bewegungspause, bei enormen Beschwerden in der Wirbelsäule. Hier steht die Röntgenuntersuchung noch an. Vor dem Ergebnis habe ich schon ein wenig Angst.

Unsere Tochter erkämpfte in ihrer Klasse den 1. Platz. Mein Mann erkämpfte in seiner Klasse Platz 3.

20.-21.10.2018 - Rennen Elsholz

Trainingstreffen - Seifhennersdorf vom 29.09.-03.10.2018

Auf nach Seifhennersdorf. Nachdem wir 3 Jahre der Einladung leider nicht folgen konnten, war es 2018 nun für uns das erste Mal, dass wir an diesem Trainingstreffen teilnehmen konnten. Es war ein Trainingstreffen nicht für unsere geliebten Hunde, sondern auch für alle Musher und Dog Handler. Alle durften und konnten sich betätigen und damit meine ich nicht nur das reichhaltige Essenangebot. Das ausgiebige Essenangebot möchte und kann ich hier nicht ausführlich auflisten – angefangen von der leckeren Suppennacht, dem ausgiebigen Grillen, der vielfältigen Nudelnacht, dem reichlichen Kuchenangebot am Nachmittag und, und, und, …. . Am Samstag fand unter den einzelnen Mushern inclusive Partner dann ein Wettstreit statt, so dass wir die zahlreichen Pfunde nun alle wieder „abstrampeln“ bzw. abtrainieren konnten. Zu den einzelnen Disziplinen zählten u.a. schießen, 5x Wurf mit der Streitaxt, 5x Messer werfen, hangeln über ein Seil – natürlich nach Zeit und zu guter Letzt – rudern. Die verschiedenen Disziplinen waren herausfordernd, teilweise auch sehr anstrengend, sehr amüsant bzw. auch sehr belustigend … auf jeden Fall für Wartenden, die Zuschauer.

Mit von der Partie, war nun das erste Mal unsere kleine Torvi. Das Trockentraining am Stake out ist bereits zu Hause gelaufen. Relativ schnell hatte sie es begriffen, dass es keine Strafmaßnahme, sondern etwas GUTES „sein kann“, obwohl sich frei bewegen natürlich viel schöner ist. Die Nächte verbrachte sie ruhig und „trocken“ im Auto. Wir dachten schon, dass wir jetzt einen weiteren Wohnwagenhund bekommen würden. Zum Glück hatte sich Familie Feickert als „Schlaf“-Pate auf Rennplätzen angeboten, schließlich haben sie noch eine unbenutzte Schlafecke. Dieses Angebot mussten wir jedoch noch nicht in Anspruch nehmen. Torvi durfte kurz mal in unseren Wohnwagen. Wir wollten ihr zeigen, dass wir ihre geliebte Couch „mitgenommen“ haben. Voller Freude hat sie sich eingekuschelt und lang gemacht. Wir hatten dann Schwierigkeiten sie wieder zu entwöhnen.

Mein Mann ist nun nach der langen Trainingspause auch das erste Mal mit seinem 6-Team gestartet. Ich habe mir zahlreiche Anfangsschwierigkeiten ausgemalt. Erstaunlicherweise verlief alles gut und  reibungslos. Gut, die Ausführung der Kommandos war das ein oder andere Mal zögerlich und manchmal nicht gleich korrekt, dennoch sind alle wieder heile eingetroffen.

Unsere Tochter hatte mal wieder alle Hände voll zu tun. Nun war es endlich soweit und sie konnte ihren neu erworbenen Scooter einweihen. Mit ihren beiden Jungs ist sie mit dem Rad gefahren - Cayden und Dandy, wobei Dandy immer noch seinen Spieltrieb auslebt. Gemeinsam mit Knut haben sie dann auf dem Trail verschiedene Überholmanöver geübt. Vielen Dank noch einmal für deine Hilfe und deine ruhige und ausgeglichene Art. Gerade dafür sind die Trainingstreffen super, um gemeinsam verschiedene Strategien auszuprobieren. Cayden ist ein alter Hase, auf den sie sich immer verlassen kann, der solche Spezialhilfen nicht benötigte.   

Onik und Bagira wurden von ihr am Scooter bewegt. Unsere Onik hat leichte Anlaufschwierigkeiten, so dass wir sie erst einmal langsam wieder an den Wagen gewöhnen wollen.

Unsere 10-jährige Schnurrrry läuft nicht mehr am Wagen. Je nach ihrem Befinden wird sie am Rad oder Scooter bewegt. Pearly ist die ideale Begleitung für unsere Schnurrry, zumal sie auch nicht mehr das Tempo im Team mithält und aus diesem Grunde ausgegliedert wurde.

Mit Torvi absolvierte sie alltäglichen Spaziergangtouren. Auf dem Trainingsplatz gab es einen weiteren Welpen, so dass wir beide Welpen sehr ausgelassen spielen lassen konnten. Natürlich nur mit einer langen Schleppleine.

Mit diesem tollen Trainingstreffen haben wir nun die neue Rennsaison eröffnet. Es hat soooooo toll angefangen und wir freuen uns schon auf die weiteren Rennen und Treffen mit Mushern, welche sich im Lauf der Zeit zu guten Freunden entwickelt haben, die man nicht mehr missen möchte.