Rennsaison 2018/2019

Wenn beruflich wieder alles klappt ... werden wir an folgenden Rennen teilnehmen:

 

Mein Mann startet mit 5-6 Hunden in der Klasse B1 und unsere Tochter wird in der Klasse Velo 1 mit 2 Huskies starten --> GOOD MUSH

  • 29.09.-03.10.2018 Trainingscamp Seifhennersdorf
  • 20.10.-21.10.2018 Rennen Elsholz
  • 24.+25.11.2018 Sprembeg (LSVS)
  • 01.+02.12.2018 Klaistow (Maikoda Husky e.V.
  • 09.-17.01.2019 Trainingscamp - Pillersee
  • 17.-20.01.2019 Trainingscamp - Haidmühle
  • 26.+27.01.2019 Rennen Benneckenstein - fällt aus
  • 16.-17.02.2019 Schneerennen Hammerbrücke
  • 23.-24.02.2019 Schneerennen Seiffen

Ergebnisübersicht der Rennen:

 

 

Rennen

  km

Musher André

Klasse B1

           Musherin Jessica

Klasse                         Klasse

Velo                             Scooter

20.+21.10.18

Elsholz

3,7 2. Platz

  - 

4. Platz (offen)

1. Platz (reinrassig)

24.+25.11.18

Spremberg

5,6 3. Platz 1. Platz  - 

01.+02.12.18

Klaistow

5,5 3. Platz  - 

2. Platz

16.-17.02.19

Hammerbrücke

10 wegen Hitze abgesagt  

Schneerennen

6. Platz

23.-24.02.19

Seiffen

8,0 4. Platz  

Schneerennen

4. Platz

 

23.-24.02.2019 - Schneerennen Seiffen

Das Rennen in Seiffen war für uns nun das letzte Rennen in dieser Saison. Zum einen möchten wir nach den vielen Schneerennen unsere Hunde nicht auf Matschrennen teilnehmen lassen und zum anderen möchten wir unsere Djuna zur Zucht zulassen. Aus Vorsicht nehmen wir deshalb jetzt an keinen weiteren Rennen teil. Wer wissen möchte was unsere Djuna nun macht … Sie ist eine Dame/eine Prinzessin und lässt gern auf sich warten.

 

Wenn wir von zu Hause bei +10 Grad zu Schneerennen aufbrechen ist es für uns kaum vorstellbar, dass 300km entfernt noch der heißersehnte Schnee liegt. Selbst unterwegs bedarf dies einer großen Vorstellungskraft. Kurz vor Seiffen waren dann auch endliche die ersten schneebedeckten Felder zu sehen. Zum Glück lag auch hier eine gepresste Schneedecke vor, welche die warmen Temperaturen nichts anhaben konnten.  

 

Unsere Hunde springen immer voller Freude aus dem Auto und wälzen sich genüsslich im Schnee. Es ist nicht nur eine Freude für die Hunde, sondern auch immer wieder schön mit anzusehen. Wir beneiden alle die noch in Schweden sind, in Frankreich oder der Schweiz, die noch auf Schnee fahren können und wunderschöne und atemberaubende Schneebilder posten. Gern wären wir auch mit dabei. Naja, vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr einmal.

 

Die Gemeinschaft unter uns Gleichgesinnte ist immer wieder schön. Von dieser Atmosphäre konnten wir auch externe Huskyliebhaber begeistern. Sie reisen immer mit den Schlittenhunderennen mit. Kein Ort ist ihnen zu weit, um diese Atmosphäre so oft wie möglich zu genießen und gleichzeitig auch Informationen zu sammeln. Wir freuen uns, dass wir diesen „Huskyvirus“  auch auf andere übertragen können. Wenn ich zurückblicke, haben wir durch unsere Hunde bereits viele neue Freunde kennen gelernt. Mit diesen beeindruckenden und liebevollen Hunden kann man auch nur beeindruckende und liebevolle Menschen kennen lernen, denn kein „normaler“ lässt sich auf so viel Hobby- und Freizeitarbeit ein. Das geht nur, wenn man dem Huskycharme völlig erlegen ist.

 

Leider gibt es von dem Rennen nur wenige Bilder. Wir hatten zwar einen Fotoapparat mit, jedoch keine Speicherkarte. Dann hat man uns eine Speicherkarte geliehen und wie sollte es auch anders sein, war das Akku alle und kein Ladekabel mit. :o((

 

 

16.-17.02.2019 - Schneerennen Hammerbrücke 

Das erste Mal in Hammerbrücke und sofort beeindruckt von dem Trail. Die warmen Temperaturen hatten den Trail zum Glück noch nicht geschadet, so dass dieses Rennen stattfinden konnte. Dieses Kaiserwetter lockte gleichzeitig auch tausende von Besuchern aus ihren Wohnungen. Der Besucheransturm war wohl ein Segen für viele kuschelbedürftige Hunde. Es waren so viele Besucher, dass das gesamte Stake out im Schatten war, obwohl wir den herrlichsten Sonnenschein hatten. Manchmal waren diese vielen Besucher aber auch ein wenig störend, gerade dann, wenn Rennvorbereitungen getroffen werden mussten, die Hunde ihre Notdurft verrichten sollten, und …. und … und. Naja, wir haben in der heimischen Umgebung (als wir wieder zu Hause waren) noch nie so viel Sch…. abgesucht, wie nach diesem Rennen.

 

Jessica ist wieder mit ihrem 4-er Team gefahren. Cayden, Dandy, Angel und Pearly. Da es ihr im Schnee immer um Sicherheit geht und sie zudem ab der kommenden Saison sich gern für Mitteldistanzrennen anmelden möchte, drosselt sie jetzt auch immer die Geschwindigkeit. Ich bin schon ganz gespannt auf die kommende Saison und auch auf ihre Eindrücke und Erlebnisse, welche wir dann mit ihr teilen können.

 

Für meinen Mann bleiben nun noch 5 Hunde übrig, Djuna + Anuk, Beagan, Branko und Bagira. Unsere (Sch)Nurrrry und Onik können leider krankheitsbedingt nicht mehr mitlaufen. Torvi ist noch zu jung und wird in der kommenden Saison auch auf unsere Tochter dann übertragen. Natürlich nur für Rennzwecke, alle weiteren Besitzansprüche obliegen meinen Mann.

Trainigscamp - Pillersee und Haidmühle v. 9.01.-20.01.2019

12 Tage verzauberten Winterurlaub in einer atemberaubenden Kulisse - Pillersee + Haidmühle

 

2019 haben wir mit unseren Hunden einem herrlichen Winterurlaub genossen. Es war das 2. Mal, dass wir nach Österreich, nach St. Ulrich am Pillersee gefahren sind. Da am Dienstag, unseren eigentichen Abreisetag, Sturmböhen und Wintereinbruch (auch im Flachland) vorausgesat wurde, starteten wir erst am Mittwoch, den 09.01.19. Um 3:00 Uhr beruhigte sich die Wetterlage, so dass wir unsere Hunde dann aus ihren Nachtschlaf reißen konnten. Der Winterdienst war voll im Einsatz und hatte zum Glück die Autobahn bereits geräumt, so dass wir nur mit geringen Verkehrsbehinderungen in Berührung kamen.

 

Wie wir erfahren haben, wollte das Organisationsteam aufgrund des Schneemangels das Trainingcamp absagen. Erst eine Woche vor Beginn des Trainingslagers kam dann endlich der heiß ersehnte Schnee. Bis zu unserer Anreise lag dann eine ca. 1 Meter hohe, gepresste Schneedecke. Um 14:00 Uhr rollten wir dann endlich am Pillersee – auf dem Parkplatz ein. Das Organisationsteam war merhmals täglich im Einsatz. Die Schneemassen mussten vom Camp geräumt und gepresst werden. So auch an dem Mittwoch. Nachdem die Räumarbeiten erledigt waren, wurden wir gegen 16:00 Uhr dann auf unseren Stellplatz gezogen, welcher für die nächsten 9 Tage unser Zuhause werden sollte. Wir richteten uns für die bevorstehenden Tage wieder häuslich ein. In diesem Jahr waren wir sowohl mit einem eigenen Notstromaggregat als auch mit einem eigenen Schlitten ausgestattet. Dennoch fehlte wieder etwas, was wir gleich am Anfang der vielen Schneefälle feststellen mussten.

 

In diesem Jahr war das Camp für uns noch viel schöner. Der Schnee hat alles in eine fantastische Winterlandschaft verzaubert. War das Organisationsteam 2018 damit beschäftigt Schnee, für Ausbesserungsarbeiten auf den Trail zu schaffen, mussten in diesem Jahr 2019 die reichlichen Schneemassen geräumt werden. Täglich wurde der Trail von den Schneemassen befreit und gepresst, so dass die Strecke täglich befahren werden konnte. Wegen Unwetter wurde die Strecke für 1 Tag gesperrt. Auch wenn die Pistenraupe kaputt war, am nächsten Tag lief alles wieder. Beeindruckend, was und in welcher Geschwindigkeit das Team alles managet.

 

Das Wetter war in diesem Jahr ein Traum. Täglich Neuschnee, dass heißt: täglich Schnee schieben, täglich glückliche und vor allem saubere Hunde. Nicht nur die Schneelandschaft ist/war wunderschön, sondern auch die Hunde strahlen … mit sauberem Fell. Erst hier entwickeln sie ihre hinreißende Ausstrahlung. Fast täglich waren mein Mann und meine Tochter auf dem Trail. Mit unserer SchNurrrry und Torvi (unser 8 Monate alter Welpe) genossen wir beim täglichen Spaziergang ebenfalls die Schneelandschaft.

 

Jeden Morgen öffnete mein Mann als erster die Wohnwagentür, und zu 90% stimmte er dann das Lied an: „… hat geschneit die ganze Nacht, wir wollen rodeln geh‘n. Halli, hallo! ….“. Fröhlicher kann der Tag doch nicht beginnen. Der Schneeschieber hatte, seit Anschaffung, noch nie so viel tun. Täglich bis zu 40cm Neuschnee. Nicht nur der Stellplatz, sondern auch der Wohnwagen und das Auto mussten geräumt werden. Wie wir festestellen mussten, fehlt in unserem Equipment wieder etwas. Dies haben uns die reichlichen Schneemassen gezeigt. Für einen verschneiten Winterurlaub benötigen wir noch einen Schneebesen und eine Leiter (2018 hat es nur 1x in der ganzen Zeit geschneit). Vorteil dieser täglichen Schneefälle waren eine barrierefreie Ein- und Ausstiegsmöglichkeit sowohl in unserem Wohnwagen als auch in unserem „Hundeauto“. Unsere älteren Damen, SchNurrry und Onik haben dies genossen.

 

An einem Tag konnte ich von unserem Wohnwagen aus beobachten, wie glücklich und stolz unsere Tochter den Stake-out Platz betreten hat. Voll in Gedanken und mit einem breiten LÄCHELN im Gesicht, ist sie zu ihren Hunden gegangen. Sie liebt nicht nur ihre beiden Jungs, auch unsere 10 Hunde haben einen festen Platz in ihrem Herzen. Es ist schön mit anzusehen, wie die Hunde und der Schlittenhundesport unsere Tochter bereichern und fröhlich stimmen. Der Urlaub und auch die Rennen bedeuten ihr immer sehr viel. Sie genießt nicht nur die täglichen Schlittenfahrten, sondern auch die gemeinsamen Abende mit ihren beiden Jungs - Cayden und Dandy und natürlich auch mit uns.

 

Die Witterungslage und die ausgewiesene Lavinenwarnstufe 5 hat viele Besucher an dem ersten Wochenende abgehalten, St. Ulrich zu besuchen. Dennoch gab es für alle freiwilligen Helfer, welche sich für dieses Wochenende angemeldet hatten, ein freies Ripperl-Essen. Auch die Suppennacht war wieder eine wohltuende Aufwärmung. Die Knoblauchsuppe war 2018 schon unser favorit und ist es bis jetzt auch geblieben. Diese und auch die 2 Musherabenen werden zum gegenseitigen Kennenlernen gern angenommen. Ich hatte das Gefühl, dass in diesem Jahr noch mehr Nationen vertreten waren. Neben unserem Stellplatz gesellte sich ein französischer Musher mit seiner Frau und 2 Kinden. Unsere Torvi (französicher Abstammung) war ganz bezuckert davon, endlich einmal wieder ihre Muttersprache zu hören.

 

Wir wollten uns eigentlich in der 2. Woche entscheiden, ob wir an dem Rennen teilnehmen oder nicht. Zum einen haben wir uns zu spät dazu entschieden und zum anderen genießen wir dieses ruhige und ungezwungene Fahren. Sogar unsere Springmaus – Angel, welche immer springt und sich in den Leinen verheddert, hat ruhig stehen gelernt. Dies ist uns erst Tage später aufgefallen, wie ausgeglichen Angel beim Einspannen war, ohne zu hopsen und zu springen. Daran haben wir gesehen, wie sich unsere innere, zeitliche Anspannung auch auf die Hunde überträgt.

 

Wir wollten den Winterurlaub und den Schnee noch weiter genießen, so dass wir uns entschlossen haben, nach dem Urlaub am Pillersee noch Haidmühle aufzusuchen. Mit Götz haben wir kurz Rücksprache genommen. Er hat uns bestätigt, dass in Haidmühle ebenfalls reichlich Schnee vorhanden ist. Wir waren noch nie dort und waren über diesen Ort auch positiv beeindruckt. Der Trail ist sogar noch anspruchsvoller, von den Anstiegen her, als am Pillersee. Hier verbrachten wir dann die restlichen 4 Urlaubstage. Am Abreisetag gingen beide noch einmal auf den Trail. Jessica mit ihrem 4-er Team, Cayden, Dandy, Angel und Pearly. Der Schlitten wurde auf ihren Wunsch hin am Vorabend noch frisch gewachst. Die Fahrt begann ohne erkennbare Probleme. In einer Kurve hat sie leider die Kontrolle über den Schlitten verloren. Sie ist von dem Schlitten gefallen und die Hunde sind ohne ihre Musherin weiter gerannt. Obwohl sie gerufen und auch hinterhergelaufen ist, sind sie weiter gerannt (der Schlitten war ja nun auch deutlich leichter). Freundlicherweise haben sich die Hunde noch umgedreht, sind aber dennoch den bekannten Trail weiter gelaufen. Unsere Nerven lagen blank, zumal der Trail auch eine Straßenüberquerung aufwies. Der Skidoo-Fahrer befand sich bereits auf dem Trail. Meine Tochter konnte ihn gleich ab- bzw. auffangen und dem Fahrer ihr Mißgeschick mitteilen, so dass Sie sich gleich auf der Suche nach dem führerlosen Huskyteam machen konnten. Das Team konnten sie in kurzer Zeit ausfindig machen. Es gelang ihren das Team vor einer Anhöhe dann einzuholen. ½ der Strecke sind die Hunde allein gelaufen, inclusive Straßenüberquerung. Danach ging es dann (mit einer glücklichen Musherin) wieder weiter. Unserer Tochter sind in der kurzen Zeit die schlimmsten Gedanken gekommen. Wir sind alle zufrieden, dass nichts passiert ist und alle wohlauf sind. Mein Mann ist nach diesem Zwischenfall dann auch noch gestartet. Ich hatte ein wenig Angst, als er dann los gefahren ist. Auch er ist auf der Strecke dann 2x gestürzt. Ob es an den frisch gewachsten Kufen oder dem Trail lag, ich kann es nicht beurteilen. Es ging zum Glück alles gut. Die restlichen Sachen wurden gepackt, die Hunde gefüttert und die Heimreise konnte los gehen. Die Heimfahrt erschien uns viel zu lang. Die Straßen waren zum Glück frei, so dass wir gegen 20:00 Uhr dann wieder zu Hause eingetroffen sind.

 

Die Hunde waren nach der langen Spiel- und Couchabstinenz froh, endlich wieder gemeinsam kuscheln und spielen zu können. Noch 3 Stunden danach hörten wir sie in ihrem Zwinger spielen. Jetzt wird die Kuschelcouch wieder rund um die Uhr belagert.

 

Wir haben immer von einem Urlaub in Schweden geträumt und stellen jetzt fest, dass wir unseren Traum ja auch außerhalb von Schweden leben können. Es ist wie in einem Märchen, eine atemberaubende Kulisse, dazu die verzauberte Winterlandschaft und wir mit unseren Huskies. Wir genießen jeden Tag und leben unseren Traum in vollen Zügen.

Bilder von St. Ulrich am Pillersee

Bilder von Haidmühle

01.-02.12.2018 - Rennen Klaistow

Es ist das 2. Mal, dass in Klaistow ein Schlittenhunderennen ausgetragen wird. Die Streckenbedingungen und auch das ganze Ambiente sind hier ideal. Die Bedingungen sind für die Hunde eine kräftemäßige Herausforderung – viel Sand und Pfoten schonender Untergrund. Wir trainieren jetzt auch zweitweise in Gegenden mit sandigem Untergrund, um die Kondition und Muskulatur auszubilden. Auch die Streckenlänge ist in Klaistow variabel und kann immer angepasst werden. In diesem Jahr haben auch die Teilnehmerzahlen deutlich zugenommen. Auch international wurde dieses Rennen jetzt angenommen, so dass insgesamt 7 Nationen an den Start gingen. Nicht nur die vielen Nationen, sondern auch ein Pudel – frisch hergerichtet – ging an den Start. Die Ausgabe der Startnummern und auch die Kontrolle aller gültigen Impfausweise hat wieder einmal sehr viel Zeit in Anspruch genommen.

Wir haben direkt am Entengatter gestanden. Hervorragend. Lebendes Hundefutter. Sowohl die Enten als auch unserer Hunde waren anfänglich ziemlich aufgeregt. Am 2. Tag ging dies dann schon etwas ruhiger zu … alle hatten sich dann aneinander gewöhnt …. und uns trennte ja immer noch der Zaun, von dem Lebendfutter.

Unsere Tochter ist mit dem Scooter gestartet. Auch hier war die Kondition nicht nur von den Hunden gefordert, sondern auch von dem Musher.

Mein Mann startete in der Klasse B, mit 6 Hunden. Am 2. Tag mussten wir leider unsere Anuk aus dem Team nehmen, so dass Djuna nun allein im Lead stand. Hmmm, die kleine Maus ist noch nie allein gelaufen … das war eine enorme Herausforderung für unsere Djuni, die sie dennoch gut gemeistert hat. Anfänglich war sie ziemlich verunsichert, ohne einen „2. Mann“ an ihrer Seite. Sie hatte sich öfters umgedreht und auch die Geschwindigkeit gedrosselt. Dennoch, die Kommandos hat sie gut und souverän ausgeführt. Mein Mann war stolz auf die kleine Leaderin … unsere kleine Wohnwagenschläferin. Nun wissen wir aber, was wir zu Hause noch trainieren müssen. Diese Extremsituation war ausschlaggebend, um unser Training weiterhin zu verbessern und anzupassen. Mein Mann hat mit seinem Team den 3. Platz erkämpft.

24.-25.11.2018 - Rennen Spremberg

Heute kann ich endlich wieder Bilder auf unsere Homepage veröffentlichen. Mein wichtigstes Arbeitsmittel in der Küche war leider defekt. Ich rede hier nicht von dem Herd, sondern von meinem Laptop der leider nach vielen Jahren nun ersetzt werden musste. Nun ja, der NEUE ist noch ein wenig anpassungs- und gewöhnungsbedürftig. Aber wir werden uns sicherlich mit der Zeit auch anfreunden.

Das Rennen in Spremberg war mal wieder ein voller Erfolg sowohl auf der Leistungsebene als auch auf der Freundschaftsebene. Der Verein ist monatelang mit den entsprechenden Vorbereitungen beschäftigt, um den Mushern ein sichereres Fahren und angenehmes Beisammensein zu ermöglichen. In Spremberg kommt auch die Geselligkeit unter den Mushern nie zu kurz. Aus diesem Grunde fahren wir immer wieder gern nach Spremberg. Der Freitag beginnt immer mit einem großen Lagerfeuer. Bei Glühwein und Grillwürstchen ist dies immer wieder ein wundervoller Willkommensgruß. Weiterhin nehmen wir immer wieder gern am Line dance teil. Es ist ein wunderbares Gefühl innerhalb der Profigruppe mitzutanzen. Man fühlt sich gleich dazugehörig … es hat ein auflebendes Gefühl … und es macht einfach enorm viel Spaß. Der Trainer der Line dance Gruppe hat an diesem Abend zusätzlich noch als Discjockey gearbeitet und mit seiner gut aufeinander abgestimmten Musik den Abend angenehm aufgefrischt. Wir waren noch nie so lange bei einem Musherabend anwesend. Mit dem Lied – Ich bin der letzte Kunde - endete dann leider der atemberaubende Musherabend … im wahrsten Sinne des Wortes – atemberaubend.

Der 1. Renntag gestaltete sich ohne große Vorkommnisse. Meine Tochter starte in der Velo-Klasse mit Cayden und Dandy und mein Mann, wie bereits angekündigt, in der Klasse B1, mit 6 Hunden. Er würde gern wieder mit 8 Hunden starten, doch leider lässt dies die Verfassung und das Alter unserer 3 Senioren nicht mehr zu. Unsere Angel ist weiterhin unser „Hopsefloh“, welche einfach nicht stehen kann und will, so dass Sie von unserer Tochter immer am Start auf den Schoß klettert. So fühlt sie sich wohl. Kurz vor dem Start wird sie wieder auf den „Boden gestellt“ und dann geht auch schon die Fahrt los. Auf den Bildern können Sie diese Zeremonie gut verfolgen. Zum Glück stehen die restlichen Hunde gut, so dass Angel weiterhin ihre Sonderbehandlung erhalten kann.

Meine Tochter hat ihre beiden Jungs – Cayden und Dandy – auch gut erzogen. Ich staune immer wieder über ihre ruhige und ausgeglichene Art. Beide Jungs werden zum Start gebracht. Erst am Start werden sie über die Neckleine miteinander verbunden, während das Rad abgelegt wird. Sowohl Cayden als auch Dandy bleiben stehen und rucken nicht an. 10 Sekunden vor dem Start spricht sie Cayden an und signalisiert ihm somit, dass es gleich losgeht. Er wiederrum nimmt Blickkontakt zu seinem Frauchen auf und dann wird auch schon abwärts gezählt 5 – 4 – 3 – 2 – 1 und GOOOOOOOOO! Es ist einfach immer wieder schön mit anzusehen – die Verbundenheit, die zwischen den Beiden existiert. Dandy ist auch sehr auf Jessi bezogen, aber eben doch … etwas anders. Am 1. Renntag hat sie mit beiden eine super Zeit eingefahren. Der 2. Renntag verlief leider nicht so gut. Die Kette ist abgesprungen und zusätzlich gab es mit dem Vorderrad kleine Probleme. Die Kette kann sie jetzt auch ohne ihren Papa aufziehen … in nur wenigen Sekunden. Die Probleme mit dem Vorderrad konnten wir, nachdem sie den „Zielberg“ heil heruntergefahren war, unten erkennen … es war locker. Sie hat da wohl einen Schutzengel bei sich gehabt. Zum Glück ist nichts passiert. Wie das passieren konnte ist uns noch unklar. Auf jeden Fall müssen wir vor dem Start jetzt immer einmal hinsehen.

Unsere Pearly wurde durch Raimund wieder bewegt. Sie ist bisher immer am Wagen oder am Rad, mit einem weiteren Rudelmitglied gelaufen, so dass sie teilweise nicht immer als ERSTER läuft. Vielen Dank Raimund für deine Ausdauer und Geduld!

Unsere Onik hat zurzeit eine Bewegungspause, bei enormen Beschwerden in der Wirbelsäule. Hier steht die Röntgenuntersuchung noch an. Vor dem Ergebnis habe ich schon ein wenig Angst.

Unsere Tochter erkämpfte in ihrer Klasse den 1. Platz. Mein Mann erkämpfte in seiner Klasse Platz 3.

20.-21.10.2018 - Rennen Elsholz

Trainingstreffen - Seifhennersdorf vom 29.09.-03.10.2018

Auf nach Seifhennersdorf. Nachdem wir 3 Jahre der Einladung leider nicht folgen konnten, war es 2018 nun für uns das erste Mal, dass wir an diesem Trainingstreffen teilnehmen konnten. Es war ein Trainingstreffen nicht für unsere geliebten Hunde, sondern auch für alle Musher und Dog Handler. Alle durften und konnten sich betätigen und damit meine ich nicht nur das reichhaltige Essenangebot. Das ausgiebige Essenangebot möchte und kann ich hier nicht ausführlich auflisten – angefangen von der leckeren Suppennacht, dem ausgiebigen Grillen, der vielfältigen Nudelnacht, dem reichlichen Kuchenangebot am Nachmittag und, und, und, …. . Am Samstag fand unter den einzelnen Mushern inclusive Partner dann ein Wettstreit statt, so dass wir die zahlreichen Pfunde nun alle wieder „abstrampeln“ bzw. abtrainieren konnten. Zu den einzelnen Disziplinen zählten u.a. schießen, 5x Wurf mit der Streitaxt, 5x Messer werfen, hangeln über ein Seil – natürlich nach Zeit und zu guter Letzt – rudern. Die verschiedenen Disziplinen waren herausfordernd, teilweise auch sehr anstrengend, sehr amüsant bzw. auch sehr belustigend … auf jeden Fall für Wartenden, die Zuschauer.

Mit von der Partie, war nun das erste Mal unsere kleine Torvi. Das Trockentraining am Stake out ist bereits zu Hause gelaufen. Relativ schnell hatte sie es begriffen, dass es keine Strafmaßnahme, sondern etwas GUTES „sein kann“, obwohl sich frei bewegen natürlich viel schöner ist. Die Nächte verbrachte sie ruhig und „trocken“ im Auto. Wir dachten schon, dass wir jetzt einen weiteren Wohnwagenhund bekommen würden. Zum Glück hatte sich Familie Feickert als „Schlaf“-Pate auf Rennplätzen angeboten, schließlich haben sie noch eine unbenutzte Schlafecke. Dieses Angebot mussten wir jedoch noch nicht in Anspruch nehmen. Torvi durfte kurz mal in unseren Wohnwagen. Wir wollten ihr zeigen, dass wir ihre geliebte Couch „mitgenommen“ haben. Voller Freude hat sie sich eingekuschelt und lang gemacht. Wir hatten dann Schwierigkeiten sie wieder zu entwöhnen.

Mein Mann ist nun nach der langen Trainingspause auch das erste Mal mit seinem 6-Team gestartet. Ich habe mir zahlreiche Anfangsschwierigkeiten ausgemalt. Erstaunlicherweise verlief alles gut und  reibungslos. Gut, die Ausführung der Kommandos war das ein oder andere Mal zögerlich und manchmal nicht gleich korrekt, dennoch sind alle wieder heile eingetroffen.

Unsere Tochter hatte mal wieder alle Hände voll zu tun. Nun war es endlich soweit und sie konnte ihren neu erworbenen Scooter einweihen. Mit ihren beiden Jungs ist sie mit dem Rad gefahren - Cayden und Dandy, wobei Dandy immer noch seinen Spieltrieb auslebt. Gemeinsam mit Knut haben sie dann auf dem Trail verschiedene Überholmanöver geübt. Vielen Dank noch einmal für deine Hilfe und deine ruhige und ausgeglichene Art. Gerade dafür sind die Trainingstreffen super, um gemeinsam verschiedene Strategien auszuprobieren. Cayden ist ein alter Hase, auf den sie sich immer verlassen kann, der solche Spezialhilfen nicht benötigte.   

Onik und Bagira wurden von ihr am Scooter bewegt. Unsere Onik hat leichte Anlaufschwierigkeiten, so dass wir sie erst einmal langsam wieder an den Wagen gewöhnen wollen.

Unsere 10-jährige Schnurrrry läuft nicht mehr am Wagen. Je nach ihrem Befinden wird sie am Rad oder Scooter bewegt. Pearly ist die ideale Begleitung für unsere Schnurrry, zumal sie auch nicht mehr das Tempo im Team mithält und aus diesem Grunde ausgegliedert wurde.

Mit Torvi absolvierte sie alltäglichen Spaziergangtouren. Auf dem Trainingsplatz gab es einen weiteren Welpen, so dass wir beide Welpen sehr ausgelassen spielen lassen konnten. Natürlich nur mit einer langen Schleppleine.

Mit diesem tollen Trainingstreffen haben wir nun die neue Rennsaison eröffnet. Es hat soooooo toll angefangen und wir freuen uns schon auf die weiteren Rennen und Treffen mit Mushern, welche sich im Lauf der Zeit zu guten Freunden entwickelt haben, die man nicht mehr missen möchte.