Rennsaison 2017/2018

Wenn beruflich wieder alles klappt ... werden wir an folgenden Rennen teilnehmen:

 

Mein Mann startet in der Klasse A1 (8 Huskies) und unsere Tochter wird in der Klasse Velo 1 mit 2 Huskies starten --> GOOD MUSH

  • 25.+26.11.2017 Sprembeg (LSVS)
  • 02.+03.12.2017 Klaistow (Maikoda Husky e.V.)
  • 16.+17.12.2017 Schönignen?? (SASC) -nicht teilgenommen
  • 06.+07.01.2018 Pullmann City?? (SRSD) - nicht teilgeommen
  • 06.-18.01.2018 Trainingscamp St. Ulrich am Pillersee
  • 27.+28.01.2018 Benneckenstein (SASC)
  • 03.+04.02.2018 Clausthal-Zellerfeld (SRSD) (Schneerennen)- ausgefallen
  • 17.+18.02.2018 Wörlitz oder Hammerbrücke (Schneerennen)
  • 24.+25.02.2018 Seiffen (LSVS) (Schneerennen)
  • 10.+11.03.2018 Apenburg (SASC)
  • 29.-02.04.2018 Ostertreffen Seiffen (LSVS)
  • 27.-06.05.2018 Abschlusscamp Oberzwota (LSVS)

Ergebnisliste der Rennen

Musher André Werner

In dieser Saison 2016/2017 ist vorwiegend unsere Tochter gefahren. Deshalb gibt es hier keine Plazierung!

 

Musherin Jessica Werner

Sachsen-Anhalt-Cup 2016/2017 --> Klasse B1 --> Platz 3

Sachsen-Anhalt-Cup 2016/2017 --> Klasse Velo 1 --> Platz 1

Norddeutsche Meisterschaft 2016/2017 --> Klasse Velo 1 --> Platz 2

 

Rennen km

Musher

André

Klasse A1

(8 Hunde)

Musher Jessica

Klasse Velo 2

(2 Hunde)

25.+26.11.17

Spremberg

  abgebrochen abgebrochen

27.+28.01.18

Benneckenstein

  2. Platz nicht teilgenommen

17.+18.02.18

Wörlitz

  3. Platz 3. Platz

24.+25.02.18

Seiffen

  2. Platz 4. Platz

10.+11.03.18

Apenburg

  1. Platz nicht teilgenommen

Winterimpressionen -

unsere Tochter mit ihren beiden Jungs - Cayden und Dandy

Ihr ganzer Stolz!!

Waren am 10.+11.03.18 (Rennen in Apenburg) die Temperaturen um die 20 Grad plus - so hatten wir das nächste Wochenende wieder einmal Schnee! Hmm, hier konnten dann noch diese tollen Aufnahmen entstehen.

10.-11.03.2018 - Rennen Apenburg

Am 10.+11. März 18 wurde nun das letzte Rennender Saison durchgeführt. Gleichzeitig war es auch Abschlussrennen und das 1. Rennen, welches in Apenburg ausgestattet wurde.  Unsere Tochter konnte leider nicht an dem Rennen teilnehmen,  so dass mein Mann mit den beiden Jungs von unserer Tochter (Cayden und Dandy) eine tolle Teamverstärkung hatte. Er startete in der Klasse A1 mit 8 Huskies.

 

An diesem Wochenende waren Temperaturen bis zu 15 Grad plus angesagt. Der Trail, welcher durch den Wald führte, war einfach super für die Hunde.  Dennoch hat mein Mann am 2. Renntag das Rennen abgesagt, da die Temperaturen noch weiter nach oben kletterten. Weitere Musher schlossen sich ihm an.

 

Nun steht wieder einmal die lange Sommerpause vor der Tür. Zum Glück wird diese immer mit kleinen „Zwischendurchtreffen“ verkürzt. 

 

Weiterhin gibt es bei uns noch einiges aufzuarbeiten. Der große Auslauf, welchen wir 2017 bereits begonnen haben muss noch fertig gestellt werden. Die Materialien liegen, zurzeit noch eingeschneit, schon bereit. Wir warten nur auf mildere Temperaturen – dann geht es bei uns auch wieder weiter.

 

Unsere Anuk hat im Frühjahr die Hitze ausgelassen, so dass wir 2018 leider keine Welpen erwarten werden. Djuna befindet sich derzeitig in der Zuchtvorbereitung. Die HD-und Augenuntersuchung ist bereits gelaufen. Die Körung steht am 14.04.18 an. Wenn alles klappt würden wir sie evtl. 2019 zur Zucht zulassen. Bis dahin vergeht aber noch ein wenig Zeit.

24.-25.02.2018 - Rennen Seiffen

Endlich mal Schnee und endlich konnten wir unseren neuen Danler-Schlitten einweihen.

 

Zu Hause gingen wir schon auf die Suche nach dem Wachsset. Auch bei der tollen Zuordnung, welche im Stall meines Mannes besteht, konnten wir dieses Set leider nicht ausfindig machen. Zuletzt wurde es 2015 in Claustal-Zellerfeld benötigt. Na ja, schon ein paar Jährchen her. Auch der Wohnwagen wurde durchsucht, nichts! Steffi Giebler hat uns dann mit ihrem Wachsset ausgeholfen. Auch sie musste erst einmal überlegen. Wie wir aber festgestellt haben, gibt es bei Frauen nun einmal eine andere Ordnung – Zuordnung , so dass wir uns dieses Set dann von Steffi ausgeliehen haben.

 

Am Abend wurden dann im Beisein der Hunde die Kufen gewachst. Das sah, im Schraubstock, dann doch schon ziemlich professionell aus. Es fehlt also wieder etwas – ein Tisch, eine Halterung - zum Kufen wachsen. Den müssen wir uns dann noch zulegen. Aus diesem Grund durften wir in Seiffen dann den Tisch von Christian mit nutzten. Hier sind ja dann auch die tollen Zeitungsaufnahmen entstanden, welche bei Facebook veröffentlicht wurden.

 

Unsere Tochter durfte somit, als 1. Starterin, die Jungfernfahrt übernehmen. Da beide ja schon Schlittenerprobt waren, startete Jessi mit 4 Hunden und mein Mann dann mit 6 Hunden. Weiterhin mussten wir auch noch ein wenig umdisponieren, da einige unserer Damen heiß sind und wir auch im Team „gemischt“ (Rüden + Hündinnen) anspannen.

 

Abgesehen von 3 Stürzen am ersten Tag - mit hinfallen, wieder aufstehen, mitrennen und auf die Kufen springen – verlief dieser Tag dann reibungslos. Egal was passiert, bei Jessi war bzw. ist das Rennen eigentlich immer toll. Und ihre Jungs machen das auch immer super! :o))

 

Cayden spielt jetzt immer den großen Bruder von Dandy. Im Rennen überlässt Cayden ihm die volle „Denkarbeit“. Dandy führt bzw. muss also die gegebenen Kommandos ausführen. Nur im Notfall greift dann der „große Bruder“ Cayden mit ein und zeigt "klein" Dandy dann wo es langgeht. Die Beiden sind ein super Gespann. Am Abend dürfen beide ja auch immer mit Frauchen im Wohnwagen schlafen, wer würde da denn nicht auf sein Frauchen hören???

 

Mein Mann hatte wieder beide „Flitzemäuse“, Djuna und Anuk vorn. An beiden Tagen wollte unsere Djuna verkehrt abbiegen. Zuschauer führten sie dann auf den rechten Weg zurück. Es ist bald wie bei uns Frauen – einmal verkehrt abgebogen – dann macht man den Fehler beim nächsten Mal meistens wieder. Also ist es ein kleines Frauenproblem. Abgesehen von diesem kleinen Fehltritt verlief das weitere Rennen ohne Probleme.

 

Jessi erkämpfte in der C1-Klasse den 4. Platz und mein Mann in der Klasse B1 den 2. Platz.

17.-18.02.2018 - Rennen Wörlitz

Eigentlich hatten wir uns für das Schneerennen in Hammerbrücke angemeldet. Wegen Schneemangel viel es leider aus, so dass wir kurzerhand dann nach Wörlitz fuhren. Durch die Regenfälle waren in Wörlitz die Wiesen nicht befahrbar, so dass die Strecke abgeändert werden musste. Als Trail wurden nun, zum größten Teil gefestigte Wege genutzt. Einige unserer Hunde mögen diesen Untergrund überhaupt nicht, so dass wir bereits vorher schon Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet haben.

 

Unserer (Sch)Nurrrry (fast 10 Jahre) läuft aus Altersgründen leider nicht mehr im Team mit. Sie kann mit dem vorgegebenen Tempo der „Jugendbrigade“ nicht mehr mithalten. Unsere Tochter bewegt sie am Rad. Je nach Verfassungslage von unserer Schnurrry wird die Streckenlänge dann natürlich angepasst. Weiterhin kann sie selbst in Tippelschritt, Renn- oder Sprintmodus übergehen.

Unsere Pearly bremst auf steinig, befestigten Untergrund nur ab, so dass wir sie gleich ausgeplant hatten. Raimund, der immer auf der Suche nach laufwilligen Hunden ist, durfte das 1.Mal mit ihr starten. Wie ich die Sache sehe, hat es ihr viel Spaß bereitet. Sie durfte sich den Weg selbst aussuchen und zwischendurch war zum Schei… auch noch genügend Zeit. Dies ist im Gespann natürlich nicht gegeben. ;o))

 

Unsere Onik lief am 1. Tag im Lead. Im Lead kann sowohl das Tempo als auch der Weg bestimmt werden (Onik läuft lieber auf Rasenflächen). Am 1. Renntag war auch noch alles in Ordnung. Erst am 2. Renntag, als mein Mann sie dann mit ins Team getan hat, gab es Probleme. Trotz der sicherheitshalber angezogenen Booties (nur hinten) hat sie im letzten Drittel nur abgebremst, so dass mein Mann sie kurzerhand ausgespannt und sie sich unter den „Arm geklemmt“ hat. Eigentlich ist für solche Zwecke ja der Notsack am Wagen. Wir hatten bisher noch keine „Not“ und haben diesen auch nur wegen der Vorschrift am Wagen … benutzt wurde er also noch nie. Wir haben dies auch noch nie mit unseren Hunden geübt und unser Onik wollte natürlich auch nicht dort hinein. Das einfachste war also, Onik unter den Arm zu klemmen. Der Zieleinlauf war somit sehr spektakulär. Es ist aber nichts passiert. Onik fühlte sich wohl, war damit einverstanden und fand es so in Ordnung. Durch diese Aktion wurden die Pfoten geschont. 

 

Cayden und Dandy laufen im Velo-Team von unserer Tochter. Cayden läuft lieber auf Wald- und Wiesenwege. Dandy, unser „Ackergaul“, dem ist es egal. Er hat also auf Caydens Vorlieben keine Rücksicht genommen. Aus diesem Grund hat unserer Tochter Cayden dann am 2. Renntag nicht mit eingespannt. Somit musste Dandy dann alles allein managen, was er überraschungsweise auch alles gut gemeistert hat.

 

Wie sie sehen muss mein Mann sein Team neu strukturieren und umdisponieren. Es wäre schon schön, wenn wir unser Anuk zulassen könnten. Bisher lässt jedoch die Hitze noch auf sich warten.

Djuna und Anuk, unsere beiden „Flitzemäuse“ laufen jetzt immer häufiger im Lead. Sie geben ein super Tempo an und ergänzen sich auch bei den Kommandos sehr gut. Sollten beide dann doch einmal nicht mehr weiter wissen, gibt es ja noch den Musher, der die Richtung notfalls von hinten zeigen kann … welches LINKS denn nun gemeint ist. Denn da schaut Djuna sich dann doch hilfesuchend nach ihrem Musher um. Onik, ihre Mutter hat sie gut angelernt, ab und an besteht aber mal noch eine kleine Unsicherheit.

 

Mein Mann hat in der Klasse A1 den 3. Platz belegt und unsere Tochter belegte in der Velo-Klasse ebenfalls Platz 3.

27.-28.01.2018 - Rennen Benneckenstein 

Das Wetter meint es in diesem  Jahr wirklich nicht gut mit uns. War Benneckenstein eine Woche vorher noch  von einer dichten Schneedecke überzogen, so war dies zum Renntermin „natürlich“ alles wieder weg geschmolzen. Wie  auch zu Hause gab es wieder Regen und … Matsch. Das Wetter besteht eh nur noch – entweder aus Regen und Matsch oder Sturm. Der Veranstalter hat wieder einmal versucht die gegebenen Bedingungen so gut es geht „auszubessern“, um den Mushern und Hunden doch noch ein faires Rennen auszustatten. Doch das Wetter kann er nun einmal nicht beeinflussen. Wenn das möglich wäre, dann würde ich mir auch von Dezember bis Februar eine dicke Schneedecke wünschen. Leider müssen wir hierfür sehr weit fahren. Und nicht einmal dort gibt es jetzt eine 100%-ige Schneegarantie.

 

Das Wochenende war wieder einmal schön. Aus den gegebenen Bedingungen haben wir wieder das Beste herausgeholt. Unsere kleine „Wohnsiedlung“ war wieder einmal so gemütlich, dass sogar die Zuschauer nicht daran vorbeigehen konnten. Sie mussten diese gemütliche und romantische  Atmosphäre in Bildern festhalten.  Da wir an den anfänglichen Rennen nicht teilgenommen haben, wir waren ja am Pillersee, war dies für uns das 1. Treffen im neuen Jahr. Am Abend saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer. Es gab wieder viel zu erzählen. Hier haben wir nun auch erfahren, dass uns ein wichtiges Teil noch fehlt – ein Schuhtrockner! Das gehört auch in jede Musherausstattung!? ;o))  

 

Am ersten Renntag kamen wir leider fast eine Minute zu spät. Wir waren völlig ruhig und gelassen, schließlich mussten wir am Pillersee nie auf die Uhr sehen. Na ja. Alles halb so schlimm. Mein Mann nahm es ganz gelassen. Unsere Tochter konnte leider nicht an dem Rennen teilnehmen. Welch eine „Freude“ für meinen Mann. Er hatte nun die Möglichkeit ihre beiden Jungs, Cayden und Dandy, mit in sein Team einzuspannen. Am 2. Renntag waren wir auf alle Fälle pünktlich. Der Trail war aber, durch die kontinuierlichen Regenfälle weiter aufgeweicht, so dass es ein sehr kraftvoller Trail sowohl für Hund als auch für den Musher war. Unsere Hunde waren nun durch den Schnee etwas verwöhnt und hatten nicht wirklich Lust zu laufen.  Na ja, dabei sein ist alles. 

06.-18.01.2018 - Trainingscamp - St. Ulrich am Pillersee 

Endlich war es so weit. Am 05.01.18 sollte es eigentlich losgehen. Da aber auch in Österreich das Wetter nicht mitspielte und es unentwegt regnete, mussten wir unseren eigentlichen Aufbruchtermin verschieben. Die Organisatoren mussten den Platz, welcher aus einer 50cm gepressten Schneedecke und den kontinuierlichen Wasserfällen bestand, erst wieder herrichten. Dies ist den Kollegen dort auch gut gelungen. Ich war und bin immer noch über das gesamte Team dort  beeindruckt. Alles war gut durchorganisiert und von den Organisatoren gemanagt. Angefangen von einem Traktor mit Schneeketten, bis hin zur Besorgung von Benzin (für die Notstromaggregate), Gas (für die Wohnwagen) und Starterkabel (was wir auch am Tag unserer Abreise in Anspruch nehmen mussten). Nichts wurde dem Zufall überlassen. Alles war vorhanden und auch sofort griffbereit.

Die Fahrt gestaltete sich problemlos, zumal wir auch extra in der Nacht gefahren sind. Sogar unsere Djuna schien zu schlafen (meistens jammert ja unser Mädchen immer in ihrer Box). In Deutschland ließen wir dann unsere Hunde noch 1 Mal im „Matsch“ und Regen raus – zum „pullern“. Früh gab es dann in Österreich, für unsere Hunde, die nächste „Pullerpause“ . Als wir die Schiebetür öffneten sahen wir in strahlende Hundeaugen. Die Hundeaugen leuchteten wir Kinderaugen. Voller Freude auf den Schnee kamen sie uns entgegengesprungen. Sie kullerten sich ausgiebig und voller Hingabe im Schnee. Es war einfach schön mit anzusehen. Es sind eben Schlittenhunde die diese Temperaturen und das Wetter lieben und genießen. Ehrlich gesagt entfalten sie auch erst im Schnee ihre ganze Schönheit. Der Dreck fiel in den Tagen ab und zurück blieben strahlende saubere Huskies.

Wie mit Christian vereinbart, sind wir dann um 8:00 Uhr am Pillersee angekommen. Um den Platz zu schonen wurden alle Wohnwagen mit dem Traktor auf den Platz gezogen. Danach wurde alles aufgebaut, die Hunde raus geholt und das organisatorische geklärt.  Unser bestellter Schlitten sollte leider erst in der 4 Kalenderwoche geliefert werden. Weiterhin hatten wir auch noch kein Notstromaggregat. Christian und Frank liehen uns ihren Danler-Schlitten aus, so dass wir täglich trainieren konnten. Trainingszeiten waren immer von 10.00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Die Streckenposten stammten immer aus den „eigenen Reihen“ – den Doghandlern und Mushern. Da gab es auch nie Schwierigkeiten. Täglich, wenn wir schon schliefen, wurde von dem Organisationsteam die Strecke wieder aufgearbeitet, so dass täglich gestartet werden konnte.

Um erst einmal Gefühl für den Schlitten zu bekommen, fuhren am ersten Tag sowohl mein Mann als auch meine Tochter mit „reduzierten“ Gespannen. Jessi fuhr mit 2 Hunden und mein Mann mit 4 Hunden. Erst am folgenden Tag wurde die Anzahl der Hunde erhöht. Jessi startete jetzt mit 4 Hunden und mein Mann dann mit 6 Hunden. Um unsere Schnurry auch weiter einzuspannen, fuhr Jessi meistens 2 Mal. Dann aber immer nur eine kleine Runde (3,5 km) … mit unserer alten Dame. Stürze gab es nur einen. Wenn ich da an das 1. Schneerennen von meinem Mann denke – in Clausthal-Zellerfeld. Ich glaube in jeder Kurve – gab es da einen Sturz – mit dem Holzschlitten.  Mit dem Danler – der eine „Servolenkung“  besitzt – eben nur einen!

Nicht nur die Hunde hatten zunehmend Spaß, sondern auch den beiden Mushern gefiel es immer mehr. Sie wurden im Umgang mit dem Schlitten sicherer und waren nicht mehr ganz so angespannt und verkrampft – wie an den  ersten Tagen. Es war einfach wunderbar mit anzusehen, wieviel Freude sie hatten. Die Landschaft, meine beiden glücklichen Musher, unsere Hunde … alles war einfach soooo wunderbar und fantastisch. Ach, das Leben könnte immer so weiter gehen. Es ist einfach ein wunderschönes Hobby. Obwohl ich selber gar nicht starte, genieße ich dieses Hobby immer in vollen Zügen. Ich bin ja schließlich für die Versorgung der Musher und für die Aufnahmen zuständig. Dieses Mal gibt es weit über 700 Bilder. Für mich sind sie alle wunderschön und faszinierend. Aber ich habe auch keine so kritischen Maßstäbe. Auf jeden Fall können wir nun unser Auto damit bestücken.

Weiterhin konnte, wer wollte, an den geplanten Aktivitäten teilnehmen. Dazu zählten eine Fackelwanderung zum Forellenhof, Lagerfeuer, Musherparty, Suppennacht mit Countrymusik  und auch ein „Ripperl Essen“ mit toller Unterhaltung. Wir nahmen an allen Aktivitäten teil, schließlich waren wir ja auch das 1 Mal dort.

In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch (9.-10.01.18) gab es einen furchtbaren Sturm. Der Wohnwagen rappelte und zappelte. Laut dem Organisationsteam hat es so einen Sturm in den ganzen 22 Jahren noch nicht gegeben. Am nächsten Tag spannten wir dann bei leichtem Schneefall an. Jessi wollte mit den 4 Hunden starten. Alles verlief gut. Während der Fahrt, alles noch im sichtbaren Bereich, nahm jedoch der Schneesturm an Intensität zu, so dass sie teilweise Schwierigkeiten hatte den Trail zu erkennen. Ich machte mir große Sorgen und war erleichtert, als sie dann endlich im Ziel wieder eingetroffen ist. Zum Glück waren alle wohl auf. Der Sturm ebbte ab und mein Mann startete mit seinem Gespann dann am Nachmittag. Leider war auch bei Ihm das gleiche Phänomen. Während der Fahrt nahm der Sturm ebenfalls an Intensität wieder zu. Im Wald dagegen war dieser Sturm nicht so dramatisch, so dass er die große Runde gefahren ist. Viele Gespanne, auch die, die nach meinem Mann gestartet sind kamen eingeschneit im Ziel wieder an. Von meinem Mann fehlte vorerst jede Spur. Meine Tochter machte sich auf den Weg ihren Papa zu suchen und informierte zusätzlich noch den Skidoofahrer, welcher sich ebenfalls auf die Suche machte. Gefühle Stunden später … waren beide, mein Mann und meine Tochter, dann als letzte Musher im Ziel sichtbar. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Die Strecke wurde an diesem Tag dann komplett gesperrt.

Die Tage vergingen wie im Fluge – es war eben Urlaub und im Urlaub vergeht die Zeit irgendwie immer schneller. Die Heimfahrt hatten wir eigentlich für den Freitag geplant. Da hier (Pillersee) aber eine Sturmwarnung angesagt wurde, fuhren wir bereits am Donnerstag los. Der Nachteil war nur, dass wir voll in den Sturm hineingefahren sind, so dass wir für ca. 3 Stunden auf einen Rastplatz erst einmal Schutz gesucht haben. Als wir dann endlich gegen 0:00 Uhr zu Hause eintrafen  … durften unsere Hunde dann wieder im Matsch herumtrampeln … hier hatte es nämlich fast kontinuierlich geregnet.

Die Zeit war einfach viel zu kurz. Auf jeden Fall werden wir das nächste Jahr wieder dort unseren Urlaub verbringen. Dieses Mal dann mit einem eigenen Schlitten und mit einem eigenen Notstromaggregat. Wir haben jetzt aufgerüstet. Jedes Mal wenn ich denke, dass wir nun bestens ausgestattet sind fällt uns auf, dass wieder etwas fehlt … und wenn es nur ein Schuhtrockner ist! ;o))

15.-17.12.2017 - Trainingstreffen Sandersdorf-Brehna

Knut hat uns an dem Wochenende zum Trainingstreffen nach Sandersdorf-Brehna – Goitzsche eingeladen. Wir sind gern der Einladung gefolgt. Es war eine kleine gemütliche Runde mit sehr angenehmen Mushern, welche wir teilweise das 1. Mal gesehen haben. Die Gegebenheiten des Trails wurden uns noch kurz erläutert und dann konnte die Fahrt also losgehen. Unsere Tochter startete erst mit 3 Hunden – Nury, Angel und Pearly. Mein Mann startete mit seinen 6 Hunden. Djuna und Onik im Lead. Naja, mit Mutti Onik an der Seite … klappt es ganz gut. Danach wurde das Fahrrad geschnappt und Cayden und Dandy durften die 6,3 km laufen. Hier wollte sie unbedingt Überholmanöver üben. Cayden ist hier bereits erfahren. Dandy dagegen noch neugierig und verspielt. Am 1. Tag verlief es leider nicht zu ihrer Zufriedenheit. Der 2. Tag verlief besser und sie ist nun wieder optimistisch. Der Trail ist für den „Kopf“ der Hunde eine Herausforderung sehr anspruchsvoll. Viele Abbiegungen, welche auch ohne „Flatterbänder“ gemeistert werden müssen. Hier sind erfahrende Leader gefragt.  Wir mussten das ein oder andere Mal mit den Hunden „diskutieren“ - erfolgreich. Wir sind ja auch wieder angekommen.

Sogar der Weihnachtsmann kam mit seiner Weihnachtsfrau vorbei, um den Mushern und den Hunden ein kleines Geschenk zu überreichen. Beide besuchten uns im Wohnwagen. :o))

Die Abende waren einfach traumhaft schön und erinnerten uns an unsere Jugendzeit. Ein Lagerfeuer … jemand spielt Gitarre und alle konnten, wer „textsicher war oder auch nicht“ mitsingen.  Es war romantisch und einfach toll. Sogar das Wetter spielte mit. Früh wurde gemeinsam gefrühstückt – natürlich draußen unter freiem Himmel – mit Blick auf die Goitzsche.  Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen mit euch. Danke an Micha – für das Abschleppen!!

02.-03.12.2017 - Rennen Spargelhof Klaistow

In Klaistow wurde das 1. Mal ein  Rennen ausgetragen. Für uns war es das 2. Rennen. Leider konnten meine Tochter und ich nicht teilnehmen, was wir sehr bedauerten.

Es war ein wunderschönes weihnachtliches Ambiente. Die Versorgung, die Organisation, ja sogar die Stromversorgung war zu 100% vorhanden – ohne Ausfall!! Ich glaube, es war auch das 1. Rennen ohne Stromausfall. Mein Mann musste alles allein managen. Außer das beim Rauslassen der Hunde 2-3 einmal fort waren - verlief alles super. Genügend fleißige Helfer sind ja immer auf dem Rennplatz. Vielen Dank noch einmal an alle, die geholfen haben. Der Trail war für die Hunde eine Herausforderung und von der Streckenlänge variabel. Auch Long-Distance Fahrer kamen auf Ihre Kosten. Alle Bodenbeschaffenheiten waren für die Hunde vorhanden.

Die Nacht verbrachte er natürlich nicht allein, … sondern mit seinen Pflegefällen - Djuna und Dandy-, wie mein Mann sie immer bezeichnet.

25.-26.11.2017 - Rennen in Spremberg

Endlich, für uns das 1. Rennen – in dieser Saison. Wir alle waren aufgeregt und fieberten dem Rennen schon lange entgegen. Unsere Tochter stand mit Ihrem Papa seit 4:30 Uhr in regem Whats-App-Kontakt. Nach dem Frühstück ging es dann endlich los. Das Auto war ja bereits fertig gepackt.

Der Stake-out-Platz befand sich auf einer anderen Wiese. Wir suchten uns wieder einen günstigen Platz und holten erst einmal unsere Hunde, nach so einer „langen Fahrt“ heraus. Unsere Djuna gefiel die Fahrt?, oder ihre Box? - gar nicht. Die ganze Zeit hat sie gejammert. Das ist fast so schlimm wie die Frage: „Wann sind wir denn endlich da?“ Eine Alternative war … sie mit in die Box von ihrer Mutter zu sperren. Danach wurde es vorübergehend besser.

Es ist immer wieder schön, alle wieder zu treffen. Das Auto wurde begutachtet und gegen das „Quietschen“ hatten wir genug Schmiermittel mitgenommen.  Die Hunde sollten nun die 1. Nacht im Auto verbringen. Bei den „Alteingesessenen“ ging es auch gut. Nur der Nachwuchs, Dandy und Djuna (vor allem sie) jammerten lautstark herum. Die Akustik in dem Auto ist auch mega gut – es schallt super!!! Und alle stimmten teilweise mit ein. Um ein wenig Ruhe rein zu bringen nahmen wir Djuna und Dandy mit in den Wohnwagen. Ich weiß, dass ist und war das Verkehrteste was wir tun konnten. Die Beiden legten sich sofort hin und gaben keinen weiteren Laut von sich. Ganz nebenbei, es war aber auch das Schönste … für uns. Unsere Hunde sind alle verkuschelt und verschmust. Sie genießen die Nähe … und wir brauchen dies auch. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können hatten die Beiden nun gewonnen. Unsere Tochter protestierte und wir gingen einen Kompromiss ein. Sie möchte Cayden natürlich auch an Ihrer Seite haben, so dass sie jetzt vorn, auf der (umgebauten) Sitzecke mit allen Hunden schlafen darf und wir beide „hinten“. Alle 3 Hunde tummeln sich nun bei Jessi und wir können „hinten“ ruhig schlafen. Gelegentlich kommt einer vorbei und legt sich auf meine kalten Füße und das ist genial. Dieses Spiel geht jetzt jede Nacht so – auf Rennplätzen. Zuhause schlafen sie weiter draußen, ohne Probleme.

Der Dauerregen trübte alles ein wenig ein. Alles war aufgeweicht. Dennoch verlief der 1. Renntag gut. Auch in der Nacht wurde es nicht besser. Die Hunde wollten teilweise nicht einmal mehr aus ihren Boxen. Dieses Problem hatten andere Musher auch. Am 2. Renntag konnte jeder selber entscheiden ob er starten wollte oder nicht. Wir zogen es vor … nicht zu starten. Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Heimweg.  Nächstes Jahr wird alles wieder besser werden – ich meine das Wetter, denn dieses Rennen ist immer toll. Beim Line dance Workshop waren wir wie immer dabei. Ich glaube, dass wir noch ein paar Schrittfolgen beherrschen. Mal sehen.

So, nun sind wir wieder mobil - unser Hundetransporter ist (fast) fertig

Endlich sind wir wieder, mit unseren Hunden, mobil.

Lange hat es gedauert, aber was lange (währt) dauert … wird ja bekanntlich auch gut.

Am 14.10.17 konnten wir endlich unseren Transporter abholen. Erhard Feikert, ein wirklich sehr guter Freund, hat uns sofort bei den Umbauarbeiten geholfen. Diese Umbauarbeiten durften nur 1 Wochenende andauern, da wir am 16.10.17 bereits das Auto in Bamberg – bei WT Metall, abgeben wollten (mussten). Hier sollten dann die Boxen eingebaut werden. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Erhard wären wir wirklich „aufgeschmissen“. Es waren nicht nur seine zuverlässigen und hilfreichen Hände, sondern auch seine Ideen, sein Wissen und Können, was wir an diesem Wochenende sehr zu schätzen wussten. Mit seiner Hilfe haben wir dann letztlich wirklich alles geschafft, so dass wir das Auto dann planmäßig am 16.10.17 in Bamberg abgeben konnten. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich für die Hilfe und Unterbringung bei Erhard und Carmen bedanken. Erhard, ein leidenschaftlicher Genießer von Kohlrouladen, hat nun ein lebenslanges Anrecht auf … seine Kohlrouladen. ;o))

 

Seit dem 28.10.17 steht dieser Transporter nun endlich auf unserem Hof. Kleinere Umbauarbeiten wurden von meinem Mann noch ausgeführt. Die ganzen Utensilien bekamen ihren Platz und ein „Antiquitschmittel“  (Kiste Bier) wurde ebenfalls verstaut. Die Rennsaison wird für uns dann am 25.11.17 in Spremberg beginnen.

 

In diesem Jahr mussten sich zahlreiche Musher ein neues Transportmittel zulegen, so dass wir nicht die Einzigen mit einem „Antiquitschmittel“ sein werden. ;o))

Wir freuen uns schon riesig auf diese Saison! Für unsere beiden „Welpen“ aus dem D-Wurf wird es die erste Rennsaison werden. Auch deshalb sind wir schon ganz gespannt.

Hier noch ein paar Herbstimpressionen von unserer stolzen Tochter mit ihren beiden Jungs - Cayden und Dandy

 

Ich finde einfach alle Bilder schön und kann mich einfach nicht entscheiden, welches "schöner" ist ... deshalb also alle Bilder! Viel Spaß!